Einrichtungen & Personen

Ein zentrales Anliegen der Kieler Akademie für Thanatologie besteht darin, die zu dem Themenfeld „Thanatologie“ arbeitenden Einrichtungen und Personen miteinander in Verbindung zu bringen.

Kieler Akademie für Thanatologie

Das zentrale Anliegen der „Kieler Akademie für Thanatologie“ besteht darin, eine kontinuierliche Erforschung des Phänomens „Tod“ zu organisieren und institutionell zu etablieren. Die interdisziplinär und international ausgerichteten Projekte werden durch transdisziplinäre Kooperationen mit außeruniversitären Einrichtungen ergänzt (unter anderem mit Hospizen, Krankenhäusern und psychotherapeutischen Einrichtungen).

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Prof. Dr. Enno Edzard Popkes

Prof. Dr. Enno Edzard Popkes studierte Evangelische Theologie und Philosophie an der Universität Hamburg und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Die Promotion erfolgte als Assistent von Prof. Dr. Jörg Frey an der Ludwig-Maximilians-Universität München (2004), die Habilitation im Rahmen eines Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft “Leitbilder der Spätantike” an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (2007). Während des Studiums war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und von 2007-2010 Heisenbergstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Nach verschiedenen Vertretungsprofessuren ist er seit 2010 Professor für Geschichte und Archäologie des frühen Christentums und seiner Umwelt an der Theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.   

enno.edzard.popkes (at) theol.uni-kiel.de

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Nicolai

Pastor Ullrich Schiller

Pastor Ullrich Schiller studierte Evangelische Theologie und Philosophie an der Universität Hamburg und Judaistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Nach seiner Ordination (1985) in der damaligen Nordelbischen Kirche (heute Ev.-Luth. Nordkirche) war er zunächst Gemeindepastor in der Kirchengemeinde Wedel (1985-1992), danach in der Kirchengemeinde Waabs im Kirchenkreis Eckernförde (1992-2006). Nach einem Fernstudium zum Kommunikationswirt beim Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik in Frankfurt (GEP) sowie einem weiteren Fernstudium an der Fundraising-Akademie Frankfurt dann darüber hinaus Tätigkeit in der Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Eckernförde (1995-2006). Nach einer Tätigkeit als Religionslehrer am Gymnasium Jungmannschule Eckernförde und im Internat der Stiftung Louisenlund (2006-2019) ist er seit 2014 Gemeindepastor der Nordkirche in der Kirchengemeinde St. Nicolai in Eckernförde. Daneben begleitet er seit zehn Jahren SchulseelsorgerInnen in der Ausbildung und unterrichtet nach wie vor das Fach Evangelische Religion (Schwerpunkt Bioethik und Weltreligionen). Im Rahmen seiner Tätigkeit in der „Kieler Akademie für Thanathologie e.V.“ ist sein größtes Anliegen – ausgehend von der Tradition des Thomasevangeliums und des Platonischen Christentums – die Entwicklung neuer Formen von Spiritualität, unabhängig von konfessioneller Bindung und offen für den interreligiösen Dialog („Eckernförder Mystik“).  

ullrich.schiller (at) kkre.de

Hochschule Furtwangen

Ein Fokus der Fakultät für Informatik an der Hochschule Furtwangen liegt auf der “Sozioinformatik”. Es handelt sich um einen Teilbereich der Informatik, der sozialwissenschaftlichen Themen und Methoden einbindet. In Kooperation mit der Kieler Akademie für Thanatologie werden soziotechnische Systeme (wie diese Website) entstehen – siehe DigiThan.

Hochschule Furtwangen

Prof. Dr. Stefanie Betz

Prof. Dr. Stefanie Betz studierte Informationswirtschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), promovierte auch dort und hat in Schweden am Software Engineering Research Lab (SERL at BTH) ihren PostDoc verbracht. Anschließend war sie Nachwuchsgruppenleiterin der Gruppe “nachhaltiges Software Systems Engineering” am KIT. Heute ist Sie Professorin für Sozioinformatik an der Fakultät für Informatik an der Hochschule Furtwangen (HFU) und  will in ihrer Forschung herausfinden, wie individuelle, soziale und ökologische Auswirkungen von Softwaresystemen schon beim Design berücksichtigt und verbessert werden können.

stefanie.betz (at) hs-furtwangen.de

Hochschule Furtwangen

Dominic Lammert

Dominic Lammert studierte zuerst Ethnologie und Literatur in Wien und Freiburg (B.A.), danach Medieninformatik in Bielefeld und Aix-en-Provence (M.Sc.). Im Anschluss arbeitete er drei Jahre in der IT-/Digital-Abteilung des Verlags Herder und ein weiteres Jahr in Startups. Heute ist er als Akademischer Mitarbeiter in der Sozioinformatik an der Hochschule Furtwangen tätig und promoviert über die Auswirkungen von soziotechnischen Systemen.

dominic.lammert (at) hs-furtwangen.de

Weitere Personen, die mit der Kieler Akademie für Thanatologie in Beziehung stehen

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Lennart Bartenstein

Lennart Bartenstein (geb. Pletsch) hat an der CAU Kiel Psychologie studiert und 2017 mit dem Diplom abgeschlossen. In seiner Diplom-Arbeit beschäftigte er sich mit den Auswirkungen von mystischen Erfahrungen auf das Verbundenheitsgefühl mit der Menschheit aus einer sozialpsychologischen Perspektive. Von 2017 bis 2020 absolvierte er die Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten an der Uni Trier (Schwerpunkt: Kognitive Verhaltenstherapie). Seit 2020 arbeitet er in einer psychotherapeutischen Praxis in Eckernförde, die einen Schwerpunkt im Bereich Traumabehandlung hat.

l.bartenstein (at) outlook.de

Therapeutin und spirituelle Begleiterin

Christine N. Brekenfeld

Christine N. Brekenfeld arbeitet seit 2005 als Therapeutin und spirituelle Begleiterin (HP Psychotherapie, Sterbe- und Trauerbegleiterin, existentielle Psychotherapie und spirituelle Begleitung, Somatic Experiencing Practitioner (SE)) in eigener Praxis in Berlin, Potsdam und München. In ihrem ersten Beruf hat sie zuvor 20 Jahre lang im Hochschulmanagement an der Universität der Künste in Berlin gearbeitet und dort auch bis 1992 Kommunikations- und Drucktechnik mit dem Abschluss Dipl.-Ing. studiert. Seit einer Nahtoderfahrung 2004 weiß sie, es gibt mehr als das, was sie bis dahin als die Wirklichkeit angenommen hatte. Darüber hat sie ein Buch geschrieben „Begegne dem Tod und gewinne das Leben“. Darin ist zu lesen, wie sich ihr gesamtes Leben verändert und von innen nach außen entfaltet hat. An der Charité Universitätsmedizin Berlin hat sie die Studie „Phänomenologie und therapeutische Nachsorge von Nahtoderfahrungen und spirituell-mystischen Erfahrungen“ mitinitiiert, die gerade ausgewertet wird. Mehr Informationen auf www.christine-brekenfeld.de und www.in-der-stille-zu-hause-sein.de.

mail (at) christine-brekenfeld.de

Coach und Prozessbegleiterin

Sarah Friederich

Sarah Friederich arbeitet als Coach und Prozessbegleiterin (Dipl. Mental Coach ECA, Dipl. Mentaltrainerin). Sie begleitet Menschen darin, eine neue Perspektive und neue Wege für sich zu finden, wie sie mit Veränderungen in ihrem Leben umgehen können, insbesondere im Trauerprozess nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Ursprünglich hat sie Sozialanthropologie und Umweltwissenschaften im Nebenfach studiert. Im Jahr 2012 veränderte ein tragischer Schicksalsschlag ihr Leben. Während den gemeinsamen Flitterwochen in Kolumbien starb ihr Mann bei einem Badeunfall. Sie selber erlebte in diesem Zusammenhang eine Art Nahtoderfahrung, für die im Englischen Sprachgebiet der Begriff «Shared Death Experience» ausgebildet wurde. Dieses Erlebnis hat ihre Perspektive und ihr Verständnis für Leben und Tod nachhaltig verändert und sie durch einen tiefen Trauerprozess geführt. Ihre Erfahrung gibt sie nun an andere Menschen weiter, bei Veranstaltungen und in ihrer Tätigkeit als Coach. Mehr Informationen auf www.wegeinsneue.ch.

sarah (at) wegeinsneue.ch

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Meike Habicht

Meike Habicht studierte Psychologie im Diplom-Hauptfach und Theologie im Nebenfach in Kiel. Ihre interdisziplinäre Diplomarbeit schrieb sie zum Thema „Sind Gläubige toleranter? – Zusammenhang zwischen Elementen einer Nahtoderfahrung und Toleranz sowie psychischer Gesundheit“ und hat dafür einen neuen Fragebogen zum Erheben von Nahtoderfahrungen erstellt. Derzeit absolviert sie die tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapeuten-Weiterbildung und arbeitet im Bereich der Abhängigkeitserkrankungen. 

meike04 (at) hotmail.de

Freier Autor

Dieter Hassler

Auf 25 Jahre Industrieforschung zu medizinischen Geräten folgten bis heute 20 Jahre Reinkarnationsforschung. Nach dem Fund eigener, deutscher Fälle von Kindern, die sich an ein früheres Leben zu erinnern behaupten, Veröffentlichung seines ersten Buchs dazu. Danach Literaturarbeit über nachgeprüfte Fälle von hypnotischen Rückführungen Erwachsener in ihre früheren Leben und in die Zwischenlebenszeit. Band 3 der Trilogie über „Indizienbeweise für ein Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt“ berichtet über weitere Erfahrungsfelder, wie Nahtoderfahrungen, Träume, Flashbacks, mediale Rückmeldungen Verstorbener u.v.a.m. Kurzversionen auf www.wiedergeburt.eu.

ba3378 (at) fen-net.de

Partnereinrichtungen

Netzwerk Nahtoderfahrungen

Das Netzwerk Nahtoderfahrung ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Emmerich und beschäftigt sich mit der Förderung der interdisziplinären Forschung auf dem Gebiet der Nahtoderfahrungen.

International Association for Near Death Studies

Als eine gemeinnützige Organisation im Bildungsbereich konzentriert die International Association for Near-Death Studies (IANDS) den größten Teil ihrer Ressourcen darauf, die qualitativ hochwertigsten verfügbaren Informationen über NTE-bezogene Themen bereitzustellen.

Near Death Experiences Research Foundation

NDERF hat die größte Nahtod-Erfahrung (NTE) Website der Welt. Daneben haben die Betreiber zwei andere Webseiten, die sich anderen Aspekten von Bewusstseinserfahrungen widmen. ADCRF www.adcrf.org ist für Kommunikationen nach dem Tod (ADC). OBERF www.oberf.org ist für alle anderen Erfahrungen, die keine ADC oder NTE sind.